Jagdreviere in Deutschland finden

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Pacht, Begehungsschein und Gastjagd – Jagdmöglichkeiten in Deutschland

Wer in Deutschland jagen will, braucht neben dem Jagdschein eine Jagdmöglichkeit. Diese gibt es in verschiedenen Formen: Die Revierpacht ist die umfassendste – als Pächter bist du für ein festgelegtes Gebiet über mehrere Jahre verantwortlich. Der Begehungsschein erlaubt die Jagd in einem fremden Revier ohne Pacht. Bei der Gastjagd wirst du einmalig oder gelegentlich zur Jagd eingeladen.

Der rechtliche Rahmen unterscheidet zwei Revierarten: Eigenjagdbezirke gehören einem einzelnen Grundeigentümer mit mindestens 75 Hektar. Gemeinschaftliche Jagdbezirke entstehen durch Zusammenlegung kleinerer Grundstücke – die Jagdgenossenschaft vergibt die Pacht per Submission.

Welche Jagdmöglichkeit passt zu mir?

Revierpacht

Die Pacht eignet sich für Jäger, die langfristig planen und Verantwortung übernehmen. Pachtverträge laufen neun bis zwölf Jahre. Als Pächter trägst du die Hegepflicht und haftest für Wildschäden. Dafür kannst du die Jagd nach eigenen Vorstellungen gestalten.

Begehungsschein

Der Begehungsschein ist der flexiblere Einstieg. Du vereinbarst mit einem Revierinhaber, dass du in seinem Revier jagen darfst – meistens auf bestimmte Wildarten begrenzt. Du trägst keine Hegepflicht und haftest nicht für Wildschäden. Für Jungjäger oft der erste Zugang zur eigenständigen Jagd.

Gastjagd und Gesellschaftsjagd

Gastjagden bieten einmalige Jagdmöglichkeiten ohne langfristige Bindung. Du buchst eine Jagd bei einem Revier oder Jagdveranstalter und zahlst pro erlegtem Stück. Bei Drückjagden nimmt man auf Einladung des Jagdleiters teil.

Worauf achte ich bei der Revierwahl?

Wildbestand und Wildarten

Welches Wild vorkommt, bestimmt die Jagdmöglichkeiten. Ein Revier mit starkem Rehwild- und Schwarzwildbestand bietet andere Jagd als ein Niederwildrevier. Frag nach dem Abschussplan der letzten Jahre und der Wildschadenssituation.

Reviergröße und Struktur

Die Reviergröße bestimmt, wie viel Wild bejagt werden kann. Gemeinschaftliche Jagdbezirke umfassen 300 bis 800 Hektar in Süddeutschland, in Norddeutschland teils deutlich mehr. Mischreviere mit Wald, Feld und Wasser sind jagdlich am vielseitigsten.

Pachtpreis und Nebenkosten

Der Pachtpreis wird pro Hektar und Jahr berechnet. Entscheidend sind die Gesamtkosten: Wildschadenersatz, Reviereinrichtungen, Fütterungskosten und Nachsucheführer. In schwarzwildstarken Revieren können die Wildschadenkosten den Pachtpreis übersteigen.

Lage und Erreichbarkeit

Ein Revier, das zwei Stunden entfernt liegt, wirst du selten besuchen. Kurze Wege erhöhen die Präsenz, und Präsenz verbessert die Jagd. Die Entfernung vom Wohnort sollte ein hartes Kriterium sein.

Jagdgemeinschaft

Bei einer Pachtgemeinschaft zählt die Zusammensetzung der Mitpächter mindestens so viel wie das Revier. Kläre vor dem Einstieg, wie Entscheidungen getroffen werden und ob die jagdliche Philosophie zusammenpasst.

Jagdreviere nach Bundesland

Angebot, Pachtpreise und Jagdmöglichkeiten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland erheblich.

Jagdreviere in Baden-Württemberg

Kleinstrukturierte Reviere mit guten Reh- und Schwarzwildbeständen, hohe Pachtnachfrage in den Ballungsräumen.

Jagdreviere in Bayern

Vom Alpenrevier bis zum fränkischen Feldrevier, breitestes Wildarten-Spektrum in Deutschland.

Jagdreviere in Berlin

Stadtjagd auf Schwarzwild und Damwild in den Berliner Forsten, stark reguliert.

Jagdreviere in Brandenburg

Großflächige Reviere mit starkem Rot- und Schwarzwildbestand zu vergleichsweise moderaten Pachtpreisen.

Jagdreviere in Bremen

Wenige Reviere im Stadtgebiet, Jagdmöglichkeiten hauptsächlich im niedersächsischen Umland.

Jagdreviere in Hamburg

Begrenzte Revierfläche, Jagd vor allem in den Außenbezirken und Vier- und Marschlanden.

Jagdreviere in Hessen

Abwechslungsreiche Mittelgebirgsreviere mit Reh-, Rot- und Schwarzwild in Taunus und Vogelsberg.

Jagdreviere in Mecklenburg-Vorpommern

Weitläufige Reviere mit exzellentem Rotwild- und Damwildbestand, attraktiv für Gastjäger.

Jagdreviere in Niedersachsen

Vielseitige Jagdlandschaft von der Küste bis zum Harz, starke Jägerschaft mit hoher Nachfrage.

Jagdreviere in Nordrhein-Westfalen

Hohe Pachtnachfrage im Ballungsraum, wildreiche Reviere im Sauerland, Eifel und Münsterland.

Jagdreviere in Rheinland-Pfalz

Waldreiche Reviere mit Staatsjagden und Gemeinschaftsjagdbezirken in Eifel und Hunsrück.

Jagdreviere in Saarland

Kompakte Reviere mit gutem Schwarzwildbestand.

Jagdreviere in Sachsen

Rotwild im Erzgebirge, Schwarzwild in der Lausitz, moderate Pachtpreise.

Jagdreviere in Sachsen-Anhalt

Starkes Rotwild am Harz und in der Colbitz-Letzlinger Heide, großflächige Feldreviere in der Börde.

Jagdreviere in Schleswig-Holstein

Küstenreviere mit Entenjagd und Gänsestrich, Damwild in den Geestregionen.

Jagdreviere in Thüringen

Waldreiche Reviere mit Rotwild im Thüringer Wald und attraktiven Pachtkonditionen.

Häufige Fragen zur Jagdrevier-Suche

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